Evang. Luth. Kirchengemeinde Himmelkron      - Gemeinsam Leben Gestalten -

Volkstrauertag 2019

Mit einem Gottesdienst und anschließender Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal vor der Stiftskirche, wurde den gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege, am Volkstrauertrag in Himmelkron, gedacht. Traditionell zogen die Vertreter der Feuerwehr, des Sportvereins und des VdK-Ortsverbandes Himmelkron, mit ihren Fahnen in die Kirche ein, um in einem Gottesdienst den Gefallenen und Opfern der beiden Weltkriege zu gedenken.

Achtzig Jahre sind bereits vergangen, seit die deutsche Wehrmacht mit dem Überfall auf Polen, den zweiten Weltkrieg auslöste und damit fast die gesamte Welt ins Chaos stürzte. Elend, Hunger, unendliches Leid und Millionen von Toten Menschen waren die Folge dieser deutschen Aggression. Die heutige Generation ist nicht für die Gräueltaten des 2. Weltkrieges verantwortlich, so Pfarrer Michael Krug in seiner Predigt, umso mehr liegt es aber in der Verantwortung der neuen Generation, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt. Darum ist es wichtiger denn je, sich die Geschichte immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und mit vielleicht auch unangenehmer Diplomatie Probleme zu lösen, als den ersten Schuss abzugeben. Klaus Schoberth an der Orgel und der Posaunenchor KlosterBlech Himmelkron sorgte für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes.

Zweiter Bürgermeister Harald Peetz gedachte in seiner anschließenden Rede am Kriegerdenkmal, ebenfalls den gefallenen Kammeraden aus unserer Mitte. Das wir seit 70 Jahren in Frieden leben können ist keine Selbstverständlichkeit, das sollten wir uns immer wieder in Gedächtnis rufen, so Peetz. Ein kurzer Lesetext, verfasst von einem Jungen, der seinen Vater in den letzten Kriegsmonaten verlor, verdeutlichte noch einmal eindringlich, die absolute Sinnlosigkeit des Krieges. Gemeinsam mit Walter Herrmann, dem 1. Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Himmelkron, legte Harald Petz den Kranz am Mahnmal nieder, während Dr. Anette Mytzka auf ihrer Trompete „Ich hatt' einen Kameraden“ spielte. Ein bewegender und berührender Moment mit Symbolcharakter.

 

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