Evang. Luth. Kirchengemeinde Himmelkron      - Gemeinsam Leben Gestalten -

  • Orgel-Musik

Orgel-Musik

Um die ausfallenden Gottesdienste etwas zu kompensieren und unserer Gemeinde auch in Sachen Kirchenmusik etwas zu bieten, spielt unser Organist Klaus Schoberth derzeit Passions-Lieder auf der Orgel ein. Somit bekommt unsere Homepage einen österlichen Klang und niemand muss auf die gewohnten Orgelklänge verzichten.

 

 

Gib dich zufrieden und sei stille  (EG 371)

  1. Gib dich zufrieden und sei stille / in dem Gotte deines Lebens!
    In ihm ruht aller Freuden Fülle, / ohn ihn mühst du dich vergebens;
    er ist dein Quell und deine Sonne, / scheint täglich hell zu deiner Wonne.
    Gib dich zufrieden!
  1. Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden, / ungefärbten, treuen Herzen;
    wo er steht, tut dir keinen Schaden / auch die Pein des größten Schmerzens.
    Kreuz, Angst und Not kann er bald wenden, / ja auch den Tod hat er in Händen.
    Gib dich zufrieden!
  1. Wie dir's und andern oft ergehe, / ist ihm wahrlich nicht verborgen;
    er sieht und kennet aus der Höhe / der betrübten Herzen Sorgen.
    Er zählt den Lauf der heißen Tränen / und fasst zuhauf all unser Sehnen.
    Gib dich zufrieden!
  1. Wenn gar kein einz'ger mehr auf Erden, / dessen Treue du darfst trauen,
    alsdann will er dein Treuster werden / und zu deinem Besten schauen.
    Er weiß dein Leid und heimlich Grämen, / auch weiß er Zeit, dir's abzunehmen.
    Gib dich zufrieden!
  1. Er hört die Seufzer deiner Seelen / und des Herzens stilles Klagen,
    und was du keinem darfst erzählen, / magst du Gott gar kühnlich sagen.
    Er ist nicht fern, steht in der Mitten, / hört bald und gern der Armen Bitten.
    Gib dich zufrieden!

Bei dir, Jesu, will ich bleiben (EG 406)

  1. Bei dir, Jesu, will ich bleiben, /stets in deinem Dienste stehn;
    nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehen.
    Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, /
    wie der Weinstock seinen Reben / zuströmt Kraft und Lebenssaft.
  1. Könnt ich's irgend besser haben / als bei dir, der allezeit /
    so viel tausend Gnadengaben / für mich Armen hat bereit? /
    Könnt ich je getroster werden / als bei dir, Herr Jesu Christ, /
    dem im Himmel und auf Erden / alle Macht gegeben ist?
  1. Wo ist solch ein Herr zu finden, / der, was Jesus tat, mir tut: /
    mich erkauft von Tod und Sünden / mit dem eignen teuren Blut? /
    Sollt ich dem nicht angehören, / der sein Leben für mich gab, /
    sollt ich ihm nicht Treue schwören, / Treue bis in Tod und Grab?
  1. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich / so in Freude wie in Leid; /
    bei dir bleib ich, dir verschreib ich / mich für Zeit und Ewigkeit. /
    Deines Winks bin ich gewärtig, / auch des Rufs aus dieser Welt; /
    denn der ist zum Sterben fertig, / der sich lebend zu dir hält.
  1. Bleib mir nah auf dieser Erden,/bleib auch, wenn mein Tag sich neigt,
    wenn es nun will Abend werden/ und die Nacht hernieder steigt.
    Lege segnend dann die Hände / mir aufs müde, schwache Haupt,
    sprich: „Mein Kind, hier geht's zu Ende; / aber dort lebt, wer hier glaubt.“
  1. Bleib mir dann zur Seite stehen, / graut mir vor dem kalten Tod /
    als dem kühlen, scharfen Wehen / vor dem Himmelsmorgenrot. /
    Wird mein Auge dunkler, trüber, / dann erleuchte meinen Geist, /
    dass ich fröhlich zieh hinüber, / wie man nach der Heimat reist.
 

Holz auf Jesu Schulter (EG 97,1-3)

  1. Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht, /
    ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht. /
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. /
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn/

  2. Wollen wir Gott bitten, dass auf unsrer Fahrt /
    Friede unsre Herzen und die Welt bewahrt. /
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. /
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

  3. Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht. /
    Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht! /
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. /
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt  (EG 98)

  1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, /
    Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt. /
    Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: /
    Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

  1. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, /
    wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. /
    Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? /
    Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

  1. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, /
    Unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn – /
    hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: /
    Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 

Nun gehören unsre Herzen  (EG 93)

  1. Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha, /
    der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, /
    das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, /
    das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.

  2. Nun in heilgem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha. /
    Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah, /
    als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering, /
    als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.

  3. Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha, /
    ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah, /
    dennoch dringt als Überwinder Christus durch des Sterbens Tor; /
    und die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben er empor.

  4. Schweigen müssen nun die Feinde vor dem Sieg von Golgatha, /
    die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: Ja! /
    Ja, wir danken deinen Schmerzen; ja, wir preisen deine Treu, /
    ja wir dienen dir von Herzen. Ja, du machst einst alles neu!

O Mensch, bewein dein Sünde groß   (EG 76)

 

  1. O Mensch, bewein dein Sünde groß, /
    darum Christus seins Vaters Schoß /
    äußert und kam auf Erden; /
    von einer Jungfrau rein und zart /
    für uns er hier geboren ward, /
    er wollt der Mittler werden. Den Toten er das Leben gab /
    und tat dabei all Krankheit ab, /
    bis sich die Zeit herdrange, /
    dass er für uns geopfert würd, /
    trüg unsrer Sünden schwere Bürd /
    wohl an dem Kreuze lange.

  2. So lasst uns nun ihm dankbar sein, /
    dass er für uns litt solche Pein, /
    nach seinem Willen leben. /
    Auch lasst uns sein der Sünde feind, /
    weil uns Gotts Wort so helle scheint, /
    Tag, Nacht danach tun streben, die Lieb erzeigen jedermann, /
    die Christus hat an uns getan /
    mit seinem Leiden, Sterben. /
    O Menschenkind, betracht das recht, /
    wie Gottes Zorn die Sünde schlägt, /
    tu dich davor bewahren!

 

Ehre sei dir, Christe (EG 75)

  1. Ehre sei dir, Christe, der du littest Not,
    an dem Stamm des Kreuzes für uns bittern Tod,
    herrschest mit dem Vater in der Ewigkeit:
    hilf uns armen Sündern zu der Seligkeit
  1. Wäre nicht gekommen Christus in die Welt
    und hätt angenommen unser arm Gestalt
    und für unsre Sünde gestorben williglich.,
    so hätten wir müssen verdammt sein ewiglich.
  1. Darum wolln wir loben, danken allezeit
    dem Vater und Sohne und dem Heilgen Geist;
    bitten, daß sie wollen behüten und hinfort,
    und daß wir stets bleiben bei seinem heilgen Wort.

Refr.: Kyrie eleison, Chrste eleison, Kyrie eleison.

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, (EG 79)

  1. Wir danken dir, Herr Jesu Christ,
    dass du für uns gestorben bist
    und hast uns durch dein teures Blut
    gemacht vor Gott gerecht und gut
  1. und bitten dich, wahr Mensch und Gott:
    Durch deine Wunden, Schmach und Spott
    erlös uns von dem ewgen Tod
    und tröst uns in der letzten Not.
  1. Behüt uns auch vor Sünd und Schand
    und reich uns dein allmächtig Hand,
    dass wir im Kreuz geduldig sein,
    uns trösten deiner schweren Pein
  1. und schöpfen draus die Zuversicht,
    dass du uns wirst verlassen nicht,
    sondern ganz treulich bei uns stehn,
    dass wir durchs Kreuz ins Leben gehn.

Christ ist erstanden  (EG 99)

Christ ist erstanden
Von der Marter alle;
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
So wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ‘.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

 

lorem Ipsum
Lorem Ipsum

Orgelstück J.S. Bach
Christ lag in Todesbanden

Orgelstück J.S. Bach
Da Jesus an dem Kreuze stund

Orgelstück J.S. Bach
Christ ist erstanden